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Es gibt zwei Arten von Lebensversicherungen:

1. Die Kapitallebensversicherung
2. Die Risikolebensversicherung

1. Eine Kapitallebensversicherung ist die Kombination aus einer Risikolebensversicherung und einer kapitalbildenden Geldanlage. Das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers ist voll abgesichert und gleichzeitig wird Kapital zum Beispiel für die Altersvorsorge angespart. Die Höhe der Auszahlungssumme im Erlebensfall ist abhängig von der Überschussbeteiligung, die durch die Versicherung zusätzlich gezahlt wird. Die Überschussbeteiligung wird zur garantierten Versicherungssumme hinzuaddiert. Sie ist kein Garantiebetrag, sondern abhängig von der Effizienz der angelegten Versicherungsbeiträge und welchen Gewinn die Versicherung damit erzielt hat. Um verschiedene Versicherungsangebote vergleichen zu können, sollten Sie eine Hochrechnung der Auszahlungssummen anfordern.
Eine Kapitallebensversicherung hat auch dann noch steuerliche Vorteile, wenn Ihre Zinsfreibeträge schon voll ausgeschöpft sind.

2. Die Risikolebensversicherung sichert lediglich das Todesfallrisiko des Versicherten ab, es erfolgt keine Auszahlung bei Vertragsende. Beiträge für die Risikolebensversicherung sind daher deutlich niedriger als für eine Kapitallebensversicherung.
Sie müssen selber individuell abwägen was Sie mit Ihrer Lebensversicherung erreichen wollen. Eine reine Absicherung im Todesfall für die Hinterbliebenen oder paralleles Ansparen von Kapital für Ihre eigene Absicherung im Alter. Bei jungen Familien mit niedrigen Einkommen liegt die Priorität häufig auf der Absicherung des Todesfallrisikos.
Eine Sonderform der Kapitallebensversicherung ist die sogenannte Direktversicherung. Hierbei wird der Beitrag zur Lebensversicherung vom Arbeitgeber als Teil des Verdienstes an die Versicherung gezahlt, wird vom Bruttoeinkommen abgezogen und mindern somit den Steuersatz.

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