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Die Eurokrise hat die Finanzwelt weltweit beeinflusst und sogar die Aktienmärkte sind teils massiv eingebrochen. Die Sorge, dass es aufgrund der Verunsicherung der Deutschen zu vermehrten Kündigungen bei Lebensversicherungen kommt, ist offenbar unbegründet. Wie der Branchenverband GDV mitteilte, ist die Stornoquote sogar im Jahr 2010 gesunken. Demnach hat sich die Stornoquote bei den Lebensversicherungen von zuvor 3,86 % auf 3,6 % reduziert. Um dies besser einordnen zu können, sei noch erwähnt, dass dies der niedrigste Stand der letzten 10 Jahre bei den Lebensversicherungen ist.

Diese Rückgang der Kündigungen ist eigentlich paradox, denn gerade in Zeiten nervöser Finanzmärkte, sollte man annehmen, dass auch Lebensversicherungen überdurchschnittlich häufig abgestoßen und gekündigt werden. Stattdessen sind die Anleger und Sparer in Deutschland offensichtlich besonnener als erwartet und haben erkannt, dass gerade die Kapitallebensversicherung auch in Krisenzeiten eine sehr sicherer Kapitalanlage ist. Darüber hinaus bietet Sie durch den integrierten Todesfallschutz eine hundertprozentige Absicherung der Familie. Gerade diese Sicherheit, die eine Lebensversicherung zur Absicherung der oder des Verfügungsberechtigten vermittelt, verleitet offensichtlich eher dazu eine solche Anlage zu halten.

In unsicherer Zeiten solte man sich auf klassische und sichere Anlagestrategien konzentrieren und dazu gehören selbstverständlich auch die Kapitallebensversicherung oder eine Kombination aus Lebensversicherung und Fonds-Spar-Plan. Ein weiterer Aspekt ist offenbar das langjährige Vertrauensverhältnis zum Lebensversicherer. Davon profitiert beispielsweise ganz besonders die Allianz Versicherung. Bei der Allianz gab es im ersten Halbjahr 2011 einen Rückgang auf 2,1 % von zuvor 2,3%. Das ist außerdem nochmals deutlich besser als der Branchendurchschnitt. Auch bei der Allianz wurden noch weniger Lebensversicherungen gekündigt als zuvor und zwar trotz Staatspleiten und Eurokrise in 2011.

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